
Meine Methode dazu: In den X-Ressourcen (für die Arbeit unter X.11)
"Translations" für xterm unter einem Anwendungsnamen wie etwa
HTMLterm setzen, den X-Terminal-Emulator starten mit
xterm -name HTMLterm &, in dessen Fenster Editor starten
(nicht Emacs), plus Tastaturschablone. Die X-Ressourcen
stehen gewöhnlich in einer Datei .Xdefaults im Home-Directory
(X-Server und X-Clients auf/von der eigenen Workstation) oder in
.Xresources und werden
z.B. mit xrdb -load .Xresources auf den X-Server (etwa X-Terminal)
geladen. Hier folgt meine
Beispieldatei, die die Entities für die Umlaute
und einige Tags auf die Tasten F1 bis F14 - mit Shift-
und teils Control-Kombination - legt.
Mit HTML-Editoren können die Tags meist über Buttons und/oder Pull-Down-Menues abgerufen werden, häufig so, daß ein öffnendes und schließendes Tag gleichzeitig erzeugt werden. Teils werden diese als Auszeichnung für einen vorher markierten Textteil eingesetzt, teils müssen sie zuerst abgerufen werden, dann der Inhalt des entsprechenden Elementes eingegeben werden; zur Unterstützung wird die Schreibmarke schon an die entsprechende Stelle positioniert. Meist gibt es eine Preview-Funktion - entweder vom Editor selbst oder der Form, daß ein WWW-Browser zur Darstellung des editierten Dokumentes aufgerufen wird.
Achtung: Selbst wenn solche HTML-Editoren zum Teil syntaktische Elemente von HTML vorgeben oder die Verwendung anderer überprüfen, erspart - nach meiner Erfahrung - die Benutzung eines solchen Werkzeuges nicht die Kenntnis von HTML!
Viele HTML-Editoren werden als WYSIWIG (what you see is what you get angekündigt; oft werden von diesen Programmen verschiedene Elemente mit Hervorhebungen u.ä. dargestellt in ähnlicher Art, wie es WWW-Browser machen. Trotzdem ist das what you get Unsinn im Kontext von HTML, da dies ja von dem verwendeten Browser abhängt.
Im folgenden möchte ich einige HTML-Editoren kurz vorstellen.
Beschreibung, typisches Editor-Fenster von HTMLed.
Beschreibung, typisches HTML Editor-Fenster (beim Editieren dieses Dokumentes).Teilweise WYSIWIG, aber mit Aussetzern beim Copy/Paste und bei Umlauten. Das User Tags-Fenster ermöglicht eigene Erweiterungen, die aber schon so wichtige Tags wie <LI> und <BR> einschließen.
Beschreibung, Editor-Fenster und Preview-Fenster von tkHTML.Aktuelle Version liegt in fertigen Binaries vor u.a. für Solaris und Linux auf ftp.ssc.com.
Software-Voraussetzungen für eine volle Installation unter Unix:
Hier ein Link zur ausführlichen Beschreibung und Bezugsquelle der Software. Dort gibt es auch einige Beispiele von mit Latex2HTML erstellten Dokumenten. Hier nur zwei:Das Self extracting Archive WORDIA.EXE gibt es jetzt auch bei uns.
Meine persönliche Erfahrung: Ich - wie viele andere - habe Word nicht richtig gelernt und erzeuge das Layout nach der Methode - hier einen Button drücken, dort ein Menü rollen; aus "lausigen" Word-Dokumenten werden aber noch lausigere HTML-Dokumente: keine logische Strukturierung mit Überschriften und Listen, viel physikalische Hervorhebungen. Aber auch wenn eine Nachbearbeitung notwendig ist, kann die automatische Konvertierung einige Arbeit ersparen.